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Forschung & Entwicklung

Jeder Tag bringt uns näher

Die TETEC AG betreibt ein umfangreiches Forschungs- und Entwicklungsprogramm mit verschiedenen renommierten, nationalen oder internationalen Kooperationspartnern aus dem klinischen, universitären und industriellen Bereich.

Injizierbare und „intelligente“ Biomaterialien
Mit unseren Partnern haben wir ein injizier- und in situ polymerisierbares Biomaterial mit hoher Verträglichkeit und intelligenten Eigenschaften entwickelt.  Dieses Hydrogel besitzt u. a. entzündungshemmende, anti-katabole, Gefäß- und Knochen hemmende sowie Wasser bindende Eigenschaften. Zusammen mit definierten Zellpopulationen und anderen regenerationsfördernden Wirkstoffen kann es unter minimalinvasiven Bedingungen für die Knorpel- und insbesondere auch für die Bandscheibenregeneration eingesetzt werden. Das Biomaterial fixiert die Zellen im Defektareal, ermöglicht ihnen durch Milieukonditionierung eine hohe Überlebensrate und adressiert dabei zusätzlich eine Reihe von Begleitpathologien, die regelmäßig bei der Bandscheibendegeneration beobachtet werden. Darüber hinaus bildet es eine modifizierbare Plattformtechnologie für die Entwicklung weiterer therapeutischer Ansätze im Bereich der Regenerativen Medizin. Schon heute wird das Biomaterial bei geeigneten Indikationen eingesetzt.

Mesenchymale Stammzellen
In einem anderen Entwicklungsprojekt werden derzeit neue Marker und Methoden zur Identifizierung und Aufreinigung von adulten mesenchymalen Stammzellen (MSC) für die biologische Knorpel- und Knochenrekonstruktion untersucht. Dabei konnte eine besonders interessante Subpopulation mesenchymaler Stammzellen identifiziert werden, die ein hohes Regenerationspotential aufweist und die sich auch zu chondrogenen Zellen, also zu Zellen mit Knorpel- oder Bandscheibeneigenschaften differenzieren lassen. In einer weiteren Untersuchung konnten wir zeigen, dass sich selbst bei älteren Patienten unter Anwendung geeigneter Methoden MSC noch in ausreichender Zahl und Qualität isolieren lassen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden mit dem Young Investigator Award der Osteoarthritis Research Society International (OARSI) bedacht.

Behandlung von degenerativen Knorpelschäden
Mit dem Wissen, dass über 200 Millionen Menschen weltweit von degenerativen skelettalen Erkrankungen betroffen sind, dass in Europa und in den USA zusammen jährlich nahezu 2 Mio. arthroskopische Operationen durchgeführt werden und dass ca. 350.000 Knieendoprothesen pro Jahr eingesetzt werden, gibt es noch viel für uns zu tun, um helfend eingreifen zu können. Unser Ziel ist, mittelfristig auch größere Knorpelschäden auf dem Boden von degenerativen Veränderungen zuverlässig behandeln zu können. Einen großen Schritt in diese Richtung haben wir bereits mit der Entwicklung des Arzneimittels zur kollagengestützten Knorpelzelltransplantation und unseren intelligenten Biomaterialien vollzogen. Durch die Kombination beider Biomaterialien soll eine Indikationserweiterung hin zur Regeneration von degenerativ bedingten Knorpelschäden ermöglicht werden.

Meniskus- und biologischer Knochenersatz
Zusammen mit unseren Kooperationspartnern haben wir ein neues und auch aktiv (in vitro) oder passiv (in vivo) besiedelbares Biomaterial für den biologischen Meniskusteil- oder Meniskusvollersatz entwickelt. Mit diesem Verfahren sollen die Möglichkeiten zum Erhalt des Kniegelenks nochmals zusätzlich verbessert werden.