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Klinische Ergebnisse

Jede Therapie setzt auf Erfolg

Die ACT zeigt Erfolgsraten von bis zu 90%
Über erste klinische Erfahrungen mit der ACT (autologe Chondrozytentransplantation) wurde bereits 1994 von Brittberg et al. berichtet. Die primäre Erfolgsrate lag hier bei über 75% mit klinisch guten und sehr guten Ergebnissen. Die Neubildung von „hyalinartigem“ Knorpel konnte histologisch nachgewiesen werden. Mittlerweile wurden diese Ergebnisse durch viele andere Autoren bestätigt. Der Begriff „hyalinartig“ wurde deshalb gewählt, da nach ACT eine zonale Strukturbildung, wie sie beim gesunden artikulären Knorpel existiert, in aller Regel nicht durchgehend erreicht wird, obwohl die biochemische Zusammensetzung und die biomechanische Belastbarkeit der neu gebildeten Knorpelgrundsubstanz der des hyalinen Knorpels weitgehend entspricht.

Sowohl die Ergebnisse der durchgeführten Langzeitstudien als auch die Ergebnisse prospektiv randomisierter Studien zeigen, dass die ACT spätestens bei Knorpelschäden über 4 cm2 Defektfläche den anderen Methoden überlegen ist. Aufgrund dessen wird die ACT bei Defekten dieser Größe und gegebener Indikation von den zuständigen nationalen Fachgesellschaften der Unfallchirurgen (DGU) und Orthopäden (DGOOC) inzwischen als primäres Therapieverfahren empfohlen.

Erste klinische Studien deuten darauf hin, dass auch Patienten mit begrenzt degenerativen Knorpelschäden von einer ACT profitieren können. Die Anwendung unseres Arzneimittels für eine kollagengestützte Knorpelzelltransplantation ermöglicht zudem eine einfachere und schnellere Applikation, vor allem auch bei Defekten ohne erhaltenes Containment (= unvollständige Knorpelrandleiste).

Als Ursache für die von manchen Autoren beschriebene Bildung von biomechanisch minderwertigem Ersatz-(Faser-)knorpel werden falsche Indikationsstellungen, unterschiedliche Zellkulturbedingungen oder auch nicht optimierte Bio- bzw. Trägermaterialien und hieraus resultierend unterschiedliche Transplantatqualitäten diskutiert. Auch intraoperativ verursachte Verletzungen der Knochenlamelle oder eine insuffiziente Periostlappenabdeckung (bei der konventionellen Form der ACT) können nach dem derzeitigen Kenntnisstand für ein Therapieversagen der ACT ursächlich sein.

Insgesamt werden in klinischen Studien über einen Zeitraum von nunmehr über 14 Jahren Erfolgsraten von bis zu 90% angegeben. Unterschiedliche Studien zur ACT zeigen, dass der Erfolg dieses Verfahrens im Wesentlichen von den oben genannten Faktoren abhängig ist:
Indikationsstellung, Zellqualität und korrekte operative Technik.

Das von TETEC eingeführte Verfahren berücksichtigt diese Erkenntnisse in vollem Umfang. Ein neuartiges Isolations- und Kultivierungsverfahren ermöglicht die hervorragende Qualität der Zellen, die durch die routinemäßig durchgeführte Qualitätssicherung garantiert wird. Mit dem von unserer Arbeitsgruppe entwickelten biphasischen Trägermaterial, das speziell für menschliche Knorpelzellen entwickelt wurde, gelingt ein schnelles, sicheres und unkompliziertes Einbringen der Knorpelzellen in den Defekt.